Vor hundert Jahren ging der 1. Weltkrieg zu Ende. Der Kriegsbeginn 1914 bedeutete für die Menschen im deutsch-belgischen Grenzgebiet  einen tiefen Einschnitt. Von da an sollte nichts mehr so sein, wie es früher einmal war. Zu dieser Geschichte ist jetzt ein lesenswertes Buch von Dr. Herbert Ruland erschienen: Der Erste Weltkrieg und die Menschen im Vierländerland.

Herbert Ruland beschreibt diese Zeit mit einem grenzüberschreitenden Blick (Südlimburg, Neutral-Moresnet, das deutsche und belgische Grenzbebiet) und nahe am Alltag der Menschen, für die dieser Krieg alles änderte, was  bisher ihr Leben ausgemacht hatte:  „Arbeit wurde dort gesucht, wo es etwas zu arbeiten gab. Auch für Wallfahrten, zum Feiern, Heiraten, Wohnen und nicht zuletzt zum ertragreichen Schmuggeln wurde gern die Grenze überschritten“ (Text Verlag).

Nach dem Krieg kamen die Grenzkreise Eupen und Malmedy zu Belgien.

Unser Tipp: Lesen Sie dieses spannende und faktenreiche Buch über unsere regtionale Geschichte.