Bei der Auslobung des Geschichtspreises der Region Aachen 2019 hat die Geschichtswerkstatt Würselen einen Preis gewonnen. Die Projektgruppe "100 Jahre Frauenwahlrecht - Würselener Frauen der ersten Stunde" gewann den Anerkennungspreis in der Kategorie "Privatforscher".

Marlene Rülnad, Iris Gedig, Silke Tamm-Kanc (mit Urkunde), Martina Offermanns, Brigitte Heinrichs und Ursula Best nahmen den Preis im Centre Charlemagne in Aachen in Empfang. Auf dem Bild fehlen die Projektgruppenmitglieder Günter Breuer, Achim Großmann und Franz-Josef Wirtz (Foto Geschichtswerkstatt Würselen).

Die 9-köpfige Projektgruppe war 2018 auf Initiative der Gleichstellungsstelle der Stadt Würselen in der Geschichtswerkstatt Würselen ins Leben gerufen worden.  Man musste bei „Null“ anfangen, es gab keine Fotos und nur ein paar erste Namen der Frauen, die ab 1919 in der Politik aktiv wurden.

Am Ende konnten 35 Biografien zusammengetragen werden, von 28 dieser Frauen konnten Fotos gefunden werden. Vorangestellt wurde eine kurze Geschichte zum Kampf um die Einführung des Frauenwahlrechts. Das Heft „Schlaglichter“ zu diesem Thema hatte 100 Seiten. Parallel wurde eine Ausstellung mit großen Fotoplakaten von diesen Frauen und aus der Geschichte des Kampfes um das Frauenwahlrecht gezeigt, die fast 4 Monate zu sehen war und viele Besucherinnen und Besucher anzog.

Das Projekt hat auch die Jury überzeugt. Die Geschichtswerkstatt ist natürlich sehr stolz auf diesen Preis.

Wir fühlen uns bestätigt in dem Ziel, bei unserer heimatgeschichtlichen Forschung hohe Qualitätsmaßstäbe anzulegen und die Leserinnen und Leser zu begeistern.

Wir danken aber auch unserem Medienpartner >> Schloemer & Partner GmbH in Düren, dass unsere Projektideen mit dem Heft Schlaglichter, Rollups und den Ausstellungstafeln in wunderbarer Weise umgesetzt hat.